Lugano – Alpe Bolla

Es ist schon fast zur Tradition geworden, im Frühling ein paar Tage das dolce far niente in der Sonnenstube der Schweiz  zu geniessen und als Ausgleich zwischendurch mit dem Bike die Tessiner Wälder zu erkunden. Bei sommerlichen Temperaturen wählen Patrick (mein Sohn) und ich unser Startort mitten in der pulsierenden Stadt Lugano.

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Einige Meter noch durch den hektischen Verkehr, dann beginnt schon die Steigung in Richtung Monte Brè. Wir pedalen vorerst auf der Hauptstrasse. Die Aussicht auf den herrlichen Lago di Lugano und den Monte San Salvador wird immer schöner.

P1120682 P1120683 Nachdem wir das Trassee der Monte Brè Bahn unterquert haben, wird es auf Anhieb sehr ruhig. Im Schatten spendenden Wald erklimmen wir die restlichen Höhenmeter bis zum schmucken Tessiner Dörfchen Brè.P1120684 P1120685P1120745Hier fallen uns die typischen Steinhäuser im Tessiner Stil gebaut, sofort in die Augen.P1120686 P1120687 Damm von Melide.P1120688 P1120743 Ein Abstecher zum berühmten Aussichtspunkt, dafür muss auch noch Zeit sein. Herrlicher Blick über die Bucht von Lugano.P1120748 Blick von Lugano Paradiso in unser heutiges Bikerevier.P1120786 Links im Bild unten sieht man das Dörfchen Cureggia, wo wir heute auch mit dem Bike durchfahren werden.P1120787 Ganz weit hinten ist der Monte Tamaro mit einem leichten Schneeschäumchen überzuckert. P1120746 Zum Glück ist der Schnee weit oben in den Bergen, hier bei uns herrschen schon ganz angenehme Temperaturen.P1120747 Nach dem Genuss der schönen Aussichten rollen wir zurück zum Dorf Brè und weiter im Wald hinauf Richtung Monte Boglia. Nach einem kurzen Schiebestück erblicken wir vor uns den Einstieg zu einem Trail. Dieser entpuppt sich als genialer Höhenweg bis zur Alpe Bolla. Wir saugen jeden Meter dieses Traumtrails förmlich auf.P1120689 P1120690 P1120691 P1120692Gut gelaunt treffen wir beim Berggasthaus Alpe Bolla ein.P1120693 Ein feines Tessinerplättchen kommt jetzt gerade recht.P1120694 P1120695 P1120696 Kaum haben wir die Alpe Bolla hinter uns gelassen, befinden wir uns auf dem super Downhill nach Cureggia hinunter. Ein recht langes Vergnügen steht uns bevor. Einige technische Stellen müssen gemeistert werden.P1120697 P1120698 In Cureggia haben wir ca. 500Hm vernichtet. Eigentlich sind wir jetzt so im Schwung, dass wir nicht schon wieder nach Lugano zurück wollen. Wir entscheiden uns für eine Zusatzschlaufe. Gleich am Ende des Dorfes führt ein Trail in den Wald, zuerst ein paar Serpentinen hoch, die mit letztem Kraftaufwand gemeistert werden, dann wird es wieder angenehmer bis hinauf zum Dorf Brè, wo wir heute schon das 3. Mal eintreffen.P1120699 P1120700 P1120701 Im Dörfchen Bré müssen wir die Abzweigung zum Trail entlang des Baches Cassone suchen, was nicht sehr einfach ist. Bei ein paar Häusern vorbei, stechen wir hinunter zum Fluss Cassone und überqueren diesen. Das ist ein absoluter Geheimtipp.P1120702 P1120703 Dieser unbekannte Trail führt nur ein paar Höhenkurven unterhalb dessen, wo wir vor kurzem gerade Hinaufgefahren sind, wieder Richtung Cureggia hinunter. Ein wirkliches „Bijou“ haben wir da gefunden.P1120704 Unser Trailrausch konnte uns nicht bremsen, als wir einen Trail, der links abzweigt, entdecken. Nach kurzer Beratung entschliessen wir uns diese Herausforderung anzunehmen. Hätten wir besser bleiben lassen! Der Trail wurde zusehends immer steiler, die Serpentinen immer enger und die Gebüsche immer dichter. Wir fanden uns bei dem Bach ganz unten im Tobel wieder.P1120705 Nach der Bachüberquerung noch ein Stück hinaufschieben und dann war das schlimmste überstanden. Mir ist diese Route gehörig eingefahren. War definitiv eine Fehlentscheidung. Jetzt können wir uns wieder auf den Sattel schwingen und erstaunlicherweise noch ein paar verlassene Trails rocken. Dieser spuckte uns in Lugano-Viganello aus.P1120706 P1120707      P1120750Eine super Tour neigt sich dem Ende entgegen. Bis auf die eine Fehlentscheidung bei der Abzweigung. Aber genau von diesem Erlebnis werden wir noch in Jahren zu erzählen haben. So nun haben wir ein feines Tessiner Risotto und ein Gläschen Merlot in einer Grotto unter Palmen aber redlich verdient.

Ein Gedanke zu „Lugano – Alpe Bolla

  1. Chregu

    Hey Hans,

    Da habt Ihr aber eine super Tour gemacht. Kenne diese Ecke und war auch schon mit dem Bike auf der Alpe Bolla. Die Bilder machen Lust auf eine Wiederholung.

    Lieber Gruss, Chregu

    Antwort

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