Dolomiten Tag 3 (5)

Heute hat uns Nadja einen weiteren Höhepunkt versprochen. Nach einem ausgiebigen Frühstück shutteln wir auf 2400MüM. Leider ist der Himmel noch bedeckt. Aber wir lassen uns die gute Stimmung  nicht verderben. Uns erwartet einer der schönsten Trails der Dolomiten entlang dem Marmolada-Gebirgszug. Nadja und Martin zeigen gerade Ihre Gefühle, was sie vom eben gerockten Trail halten. Eure super Ausstrahlung ist der Grund für das Titel Foto von Tag 3.

001

Oben angekommen, heisst es die wärmenden Klamotten überzustreifen. Der Bergflanke entlang gegenüber der weltbekannten Marmolada fahren wir auf einem tendenziell abwärts verlaufenden Trail Richtung Westen, der sich über einige Kilometer hinweg ziehen wird.

002 003 Zwischendurch ein paar schiebe Passagen, gehört doch auch dazu.004 005 006 Die tiefen Temperaturen sind vergessen und wir können diesen Trail und die fantastische Berglandschaft in vollen Zügen geniessen.007 008 Das „Vorausdetachement“ mit Nadja, die immer gute Stimmung zu verbreiten mag.009 Renato, Schlussfahrer mit Funkgerät. Alles im grünen Bereich.010 011 012 013 So würde die Marmolada (3342MüM) aussehen bei sonnigem Wetter.marmoladamarmolada1foto2 014 015 Unsere Gruppe zieht sich auseinander wie eine Handorgel, hier wird die Handorgel wieder zusammengestossen. Oder eben, warten auf die Geniesser.016 017Um die Bergkante herum und schon haben wir die Marmolada verlassen. Der Untergrund wechselt auf Wiesentrails. Es wird immer besser, wir fliegen über die saftig grünen Wiesen der Südtiroler Berge.018 019 020 Dani ist nach seinem „Renkontre“ mit einem Bienchen wieder im Schuss. Aber der nächste Trouble folgt sogleich – Pedale futsch!021 022 023 024 Mal technisch, dann wieder flowig, so wie wir das uns immer gewünscht haben.  026 027 028 029 Der letzte Teil ist ein „no picture“ Trail. Keine Zeit zum Fotografieren! Uns schiesst das Adrenalin durch den ganzen Körper. Jeder ist nun in seiner eigenen Welt. Immer wieder erhallen Jauchzer durch den sonst so stillen Wald. Ab und zu hört man wie sich die Stollen in den Kurven in die Erde krallen. Es wird geblocht was das Zeug hält………Nichts, aber auch gar nichts kann uns mehr halten.030 031 Als ob wir nicht schon genug Glücksgefühle erleben durften, herzt Nadja nach diesem genialen Trail jeden Einzelnen von uns ab. Auch das Wetter wird von Minute zu Minute besser. Nicht nur die hevorkommenden Sonnenstrahlen wärmen unsere Herzen auf.

Foto des Tages

001 Meinem Rucksack an wurde auch ich nicht verschont und musste mal kurz Bekanntschaft mit der sehr glitschigen Wiese machen.  032 033 Nach dem Einkehr teilte sich die Gruppe auf. Die hartgesottenen müssen (wollen) noch ein paar Höhenmeter reinziehen. Renato, Willi und ich entscheiden uns Richtung nächtes Etappenziel zu rollen um dort ev. noch mit einer Bahn hinauf zum Monte Civette zu shuttlen. Gesagt, getan.033a 034 034a Im Gegensatz zur anderen Gruppe legen wir die 900Hm in ca. 20Min. zurück um dann oben am Fusse des Monte Civetta einen feinen Cappuccino zu geniessen. Ist doch eine super Alternative. Natürlich sind wir mit unseren Gedanken bei der „leidenden“ Gruppe, die nun von der anderen Seite diesen Berg erklimmen wird.035 marmolada2marmolada3 035a Dann folgt auch für uns das suchen nach einem coolen Trail. Zuerst bahnen wir uns den Weg über die Schipiste. Weiter unten biegen wir in den offiziellen Superbike Civetta Trail ein. Das hat noch Mals so richtig „gefäggt“ mit Willi und Renato zusammen. Der Spassfaktor jedenfalls bleibt sehr hoch.036 IMAG0227 037 Weiter unten wird es noch einmal ziemlich technisch. Aber für uns natürlich alles fahrbar…….038 IMAG0229 039

IMAG0230Felice e soddisfattoRenato,Willi e Giovanni. 040 041 043Auch am dritten Tag werden meine Erwartungen vollauf erfüllt. Ein paar Hm mit Muskelkraft, viel Hm mit Unterstützung und unendlich lange epische Singletrails den ganzen Tag, was will man mehr, ich nichts! Das entspricht genau meinem „Gusto“. Das Hotel heute, na ja……, schön gelegen zwischen einer Strasse und einem See. Wir sind halt diese Woche schon soooo……. verwöhnt worden. Das Essen war OK. Über die Zimmer will ich für einmal keine überflüssigen Worte verlieren. Der Wäscheservice klappte dagegen vorzüglich und das W-Lan funktionierte auch. Jedenfalls haben wir genug Gesprächsstoff für den gemeinsamen Schlummertrunk, so dass wir uns wie fast jeden Abend nicht zu früh aufs Ohr legen müssen.

2 Gedanken zu „Dolomiten Tag 3 (5)

  1. bischiwiden

    Hoi Hans
    Vielen Dank für den Bericht und die guten Fotos.
    Beim durchlesen war ich wieder mitten drin in der tollen Bikewoche.
    Das Adrenalin schoss ein wenig durch die Adern.
    Wünsche einen gute Zeit.
    Freue mich auf den nächsten Teil.
    Herzliche Grüsse
    Roger

    Antwort

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