Dolomiten Tag 5 (5)

Nun ist er doch gekommen, der letzte Tag unseres Abenteuers in den Dolomiten. Heute steht der Tag der Rekorde an. Wir erleben den höchsten Punkt, den dichtesten Nebel, die tiefsten Temperaturen, den gröbsten Schotter, die meisten Plattfüsse, die höchsten Temperaturen, die meisten Downhillmeter und den längsten Trail am Stück. Wenn das keine guten Vorzeichen für einen erlebnisreichen Tag sind. Gleich neben dem Hotel lassen wir uns per Gondel in 2 Sektionen bis auf 2700 MüM hinaufgleiten. Unser Rucksack wird immer leerer, dagegen unsere Schichten am Körper werden immer zahlreicher. Es ist wirklich saukalt hier oben.

001 

Die ersten drei Rekorde können wir schon gleich abhaken……….

002 003 003a 004 005 ………..höchster Punkt = 2700MüM  / tiefste Temperatur. = 4°C / dichtester Nebel – Siehe unten.006 Auch der 4. Rekord purzelt sogleich: Gröbste Schotterpiste. Es ist nur eine frage der Zeit bis zum 1. Plattfuss.006a Nadja scheint dennoch den Plausch zu haben.007 Gefahr auf einen Plattfuss ist klein, denn meine Reifen sind mit „Milch“ gefüllt.008 Martin, unser Zürcher Oberländer ist mit Abstand unser jüngster Teilnehmenr.009 Walti ist sich gewohnt im hochalpinen Gelände mit dem Bike.010 Ergibt fast zwangsläufig den 5. Rekord: 2 Plattfüsse. Kein wunder auf diesen spitzigen Gesteinsmassen.011 012 Erich hatte ganz früh im letzten Jahr die Idee, mal etwas ganz verrücktes mit dem Bike zu machen. Darum sind wir jetzt eben hier. Super Idee, Erich.13 Peter, der Besonnene. Fast immer alles unter Kontrolle.13a13b Jack für einmal mit langen Hosen, aber nicht mehr lange. 13c Roger, manchmal scheint er mir fast ein bisschen übermütig zu werden.13d Willi geht keine allzu grosse Risiken ein. Er muss schliesslich bald wieder seine Jack-Wolfskin Klamotten verkaufen.13e Stefan, unser genialer Witzeerzähler und Abendunterhalter.014 Nadja hat die die wilde Meute immer voll unter Kontrolle. 015 016 017 018 Auf den nächsten 3 Fotos könnt Ihr sehen, was uns leider verwehrt geblieben ist.645773_orig rosettamia_6 rosettamia1 Zurück in der Realität. Erwin kann nichts, aber auch gar nichts aus der Ruhe bringen, ist halt ein Berner……….Wir zwei hatten es gut zusammen als Schlussfahrer.019 Zwischendurch wieder mal ein wunderbarer flowtrail.020 021 Erich mein langjähriger treuer Begleiter auf dem Bike. Wir könnten fast ein Buch schreiben über unsere gemeinsamen Tourenerlebnisse.022 Auch das darf nicht fehlen. Im Prinzip fahrbar. Aus Sicherheitsgründen schieben. 023 031Der Nebel lichtet sich immer mehr und die Sicht wird besser. 024 Für mich ist diese Woche der längste Event mit dem Bike am Stück, ever. 024a 025 026 Grüner Fleck mit diversen Verewigungen in felsiger Landschaft.027 Jack kennt gar nichts. Jetzt schon mit kurzen Hosen unterwegs. Wir Zürcher & Bündner sind eben keine Weicheier……..028 029 Wo ist hier der Trail? 030 032 ……..Aha Trail wieder gefunden. 033 034 035 036 Unser neongelber „Kanarienvogel“…….. 037 038 039 Foto des Tages.001 039a Langsam verlassen wir die wildromantischen Felsentrails. 040 041 Die Vegetation wird auch wieder grüner. 042 Ja, hat denn dieser Trail wirklich kein Ende? Nadja hat uns nicht zuviel versprochen. Es folgen noch unzählige Serpentinen. 042a043 044 Ja ja, Stefan will abkürzen, überholen und rasen. Pass aber auf, das kann schnell ins Auge gehen. 045 So wie Erwin nimmt man eine enge Serpentine galant. 046 Das ist kein Witz, hab Ichs doch gesagt, wer nicht hören will muss fühlen.  Was sucht den Stefan dort in den Büschen? Das kommt denn halt von diesem ewigen Rasen! 047 048 Die Zivilisation kommt immer näher. Die gigantischen Bergspitzen sehen wir nun wieder von unten. 049 050 Nochmals ein Leckerbissen technischer Art. Stefan gut erholt vom Abflug, meistert er die schwierigsten Trails. Sein Motto ist: No Risk No Fun.051 Es hat doch noch ein Ende gefunden. Das war wirklich eine absolut hammermässige, neverending super Trailabfahrt.052 053 Unser Endziel ist erreicht. Man sieht nur strahlende und zufriedene Gesichter. Unfallfrei und alle gesund angekommen.054 Die nächsten Rekorde purzeln auch schon: Längste Trailabfahrt, die meisten Downhillmeter und die wärmste Temperaturen, fast schon wie im Sommer.055 056 Nach einer Stärkung in der Gartenbeiz zieht Nadja noch ein Supplement aus der Tasche. Wer immer noch nicht genug Trails gerockt hat, kann noch mit auf die Zusatzschlaufe.  057 Einige Biker sind gespannt, was Nadja da noch auspacken will. Und schwupps, sind die Bikes verladen und wir steuern einen Passübergang an. Monika bringt uns noch ein letztes Mal in höhere Gefilde.058 059 060 Zuerst ist aber noch ca. 180Hm Bike tragen angesagt. Nicht gerade meine Lieblingsdisziplin……061 062 Aber die Schweisstropfen haben sich total ausbezahlt. Eine herrliche, abwechslungsreiche Trailabfahrt hat Nadja noch hervorgezaubert.  063 Wir geniessen die letzten Trails dieser grandiosen Woche mit ein bisschen Wehmut……..064 ………was dazu führt, dass Erich gleich noch der Chefin Ihr Bike putzt. Natürlich nur unter kundiger Anleitung von Ihr selber.065 Was Nadja kann, kann mir auch nicht schaden. Jack reinigt meine Schuhe. Es ist mir eine Ehre, Jack, von Dir meine Bikeschuhe reinigen zu lassen.066 067 Kurz darauf ist nochmals Apérotime in der Gartenbeiz. Das dürfen wir uns nicht entgehen lassen. 068 069 Beim Abschlussessen wird nochmals in allen Belangen gehörig zugeschlagen. 070 071 Jack lässt die Woche nochmals Revue passieren. Alle hören ihm gespannt zu.072 Mit Genugtuung saugt Nadja seine lobende Worte förmlich auf.073 Hier ist der Beweis, dass bei unserer Truppe doch kein Kantönligeist existiert. Zürcher, Berner und Bündner gemeinsam an einem Tisch. 074 Beim Abschluss Schlummertrunk wird nochmals alles gegeben. Die Berner sind schon ein witziges Volk. Unsere Zwerchfelle wurden wieder arg strapaziert, dank unseren zwei Witzeerzähler Stefan und Renato. Der mit dem „Rätsel mit 3 Buchstaben“ weiss ich heute noch….ha ha ha. Aber Stefan, so bekommst du nie ein Bier, minimum einen Daumen solltest du ausgefahren haben. Ja die Berner werden auch das irgenwann noch lernen…………075

076 Am Samstag auf der Heimreise. Ist Renato wohl so müde vom Witzeerzählen oder vom Trail rocken?077 078Mein Fazit: Es war für mich eine geniale Woche in fast jeder Beziehung. Die Reiseleitung mit Nadja und Monika hatten jederzeit alles unter Kontrolle. Landschaftlich sind die Dolomiten ein Traum für jeden, der sich gerne in den Bergen aufhält. Die Trails waren bombastisch, beinhalteten alles was ein passionierter Biker sich wünschen kann. Nicht zuletzt waren wir eine spassige Truppe. Die Hilfsbereitschaft untereinander war hervorragend. Das ausgeglichene Stärkeverhältnisse hat auch zur allzeit guten Stimmung beigetragen. Ausser vielleicht einer ist beim Uphill ein bisschen abgefallen,……….Namen werden an dieser Stelle jetzt keine genannt. Auch abseits der Trails hatten wir es immer lustig zusammen. Grösstenteils gute bis sehr gute Hotels, prima Essen und ein paar gute Flaschen Wein rundete die für mich perfekte Woche ab. Das Einzige, das vielleicht ein bisschen hätte besser sein können, wäre das Wetter gegen ende Woche, aber da muss ich mal persönlich mit Nadja darüber sprechen. Danke Nadja, für deine tolle Organisation, danke Monika für deine guten Fahrdienste und deine Hilfsbereitschaft, danke allen, dass ich mit Euch dieses einmalige Erlebnis teilen durfte.

 

 

 

4 Gedanken zu „Dolomiten Tag 5 (5)

  1. Peter Guggisberg

    … und dem spassigen Bündner ein Riesenlob für die tollen Bildberichte – ganz herzlichen Dank Hans!. Und so verzeihen wir es dir, dass wir manchmal auf dich haben warten müssen. Aber die vielen Schnappschüsse kommen halt eben nicht von selber in die Kamera… As het gfägt – und seit dieser Woche sind mir die Zürcher viel sympatischer geworden – und mit den Bündner werden wir in den Hockey-Playoffs nun etliche tolle Fights auf dem Eis austragen – hopp SCB!!

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  2. vivalagrischa Autor

    Peter danke für deinen Kommentar, hat mich sehr gefreut. Ja, das kann ich nur bestätigen, wir waren eine spassige Truppe und hatten immer viel zu diskutieren, auch after Biking. Ich denke, diese Berichte bleiben für alle Teilnehmer eine bleibende Erinnerung dieser genialen Woche. Hoffe Ihr habt eine gute Bikesaison und wünsche Euch immer genug Grip auf den Trails. Liebe Grüsse ins Berner Oberland von eurem Bündner. Vivalagrischa……….
    Apropos Play-offs wird es euer SCB sehr schwer haben, uns Bündner auszuschalten. Hopp Davos!!

    Antwort
  3. Renato Cipollini Heiniger

    Lieber Hans, ciao Giovanni! Du bist ein Fahr-, Foto- und Schreibkünstler! Was für tolle Bildberichte. Mille grazie! Diese Berichte bleiben bestimmt für alle Teilnehmer eine bleibende Erinnerung dieser super Bike-Woche. Ich hoffe, dass wir uns in naher Zukunft zu einem Bike-Revival treffen können. Dieses Jahr werden die Bikeronis Berner Oberlandese in der letzten August-Woche die verschiedenen Montis (Tamaro, Lema, Bar, Generoso usw.) im Malcantone im Ticino unsicher machen. Wir logieren in der bekannten Bikeunterkunft von Balwins in Ponte Tresa (Villa del Sole). Heute hole ich mein neues Bike beim Velohändler ab. Ein Price All Mountain schwarz-matt 27.5 Zoll, 150 cm Federweg. Foto folgt….

    Übrigens: Als faire Sportler gratulieren wir dem HC Davos für den klaren (diskussionslosen) Sieg in der Halbfinalserie gegen unseren SCB. Ja, del Curto und diese „Steinbock-Tschinggen“…..

    Mit sportlichen Grüssen aus dem wunderschönen Berner Oberland 🙂 Arrivederci!

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  4. vivalagrischa Autor

    Hey tschau Renato, tutti aposto?
    Danke für deine Komplimente. Wir haben auch schon einige Events geplant. Anfang Mai Mt. Lema / Mt. Bar. Ende Aug 3 Tage Wallis. Ja, wäre schön wieder einmal zusammen die Trails unsicher machen. Die Villa Sole kenne ich. Dort an Mt. Lema hat es geniale Trails. Ich wünsche dir viel Spass mit deinem neuen Bike. So jetzt müssen wir noch schauen dass der Meisterkübel so schnell als möglich nach Davos kommt. Sorry wir konnten keine Rücksicht auf euren SCB nehmen………
    Hoffentlich bis auf bald.
    Arrivederci Renato

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