Culmet-Furcletta-Welschentobel (50. Bericht /Jubiläums Beitrag)

Ehrlich gesagt, hätte ich es nach den letzten „Strapazen“ vom Juli 2012 (Hier mein Bericht) nicht mehr geglaubt, dass ich das geniale Welschentobel nochmals mit meinem Bike rocken werde. Aber es kommt meistens anders, als man denkt. Mit Rotscher (Hier sein Bericht) habe ich abgemacht, wenn wir diese super Tour wiederholen, dann aber über den Culmetpass. Der „Haken“ daran ist, dass ich nicht gerade ein Freund bin von langen Laufpassagen, verschweige denn erst noch mit dem Bike auf dem Rücken. Das hat mich immer ein bisschen gehemmt. Aber diesen Sommer fehlten uns noch ein paar Highlights, so dass ich zur Tour aufgerufen habe. Erich, Rotscher und Davut wollten auch erfahren, wie es so abgeht auf einer „Radwanderung“.

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02 Der Tag beginnt früh. Beim Berghotel Sartons starten wir und nehmen Kurs Richtung Spoina. Noch halb verschlafen, hätten wir den genialen Trail, der mitten im Wald links abzweigt, beinahe verpasst. Dieser ist gespickt mit ein paar kniffligen Spitzkehren. Schon mal ein super Auftakt in den heutigen Tag.03 Prächtiger Sonnenschein erwartet uns auf dem Rothorn. Es könnte nicht besser sein. Jupiiiiiiiiiii.P1030531DSC01717DSC01718 P1030533 Nicht wie gewöhnlich Richtung Galerie, stechen wir heute rechts in den Wanderweg nach Alp Sanaspans hinein.P1030535 DSC01719DSC01722 Auch Davut scheint Freude zu haben, ab diesen super Trails.DSC01723DSC01725DSC01726DSC01728 P1030536DSC01730DSC01731 P1030538 P1030541 Zuerst noch ein bisschen Schotterpiste, aber dann wird es zunehmend technisch. Nach diesem Kaltstart mit ein paar brenzligen Situationen (sprich ungewollte Bekanntmachung mit dem Boden) sind alle nun hellwach. Rotscher, betrifft natürlich nicht Dich.P1030546 P1030549 P1030551 Nach einer „heissen“ Abfahrt treffen wir bei der Abzweigung zum Culmetpass ein. Jetzt beginnt ein harter Teil der Tour. 1 Stunde (für ganz schnelle, ohne Pausen) bis ca. 1h30 müssen wir das Bike schieben oder zum Teil wegen der immensen Steilheit sogar Schultern.DSC01733P1030556 P1030552 DSC01735 Schon weit über der Baumgrenze, versucht jeder seinen Rhythmus zu finden. Bis zur Bachüberquerung noch einigermassen moderat, folgen danach ein paar happige Rampen. P1030557 DSC01738 DSC01743 DSC01744 DSC01753P1030559 P1030560 P1030561 P1030562 Im Gegensatz zu den Bikern, die möglichst viel Trailkilometer sammeln müssen, nehmen wir es relativ gemütlich, schalten ab und zu wieder Pausen ein. P1030563 Zur grossen Freude erspähen wir noch unser „Gi-Stü Trikot Wappentier“ in natura.  P1030564 P1030565 Die Stimmung ist immer noch hervorragend. Alle nehmen die „Radwanderung“ ziemlich locker.P1030566 P1030567DSC01754 Und schon ist der Culmetpass in Sichtweite. Ist ja gar nicht mehr so weit.P1030573 P1030568 P1030570 P1030571 P1030572 P1030574DSC01756 P1030575 P1030576 Das Zwischenziel rückt immer näher und näher.P1030577 P1030578 P1030579 P1030580 DSC01764DSC01766 P1030581 Geschafft, eine echte innere Zufriedenheit strömt durch meinen Körper. Die Glückshormone machen sich ein erstes Mal bemerkbar, was ich normalerweise nur beim Trailrocken spüre. Im Nachhinein war der Aufstieg gar nicht so krass.P1030582 Erich & Rotscher scheinen es nicht anders zu fühlen. P1030584P1030585 P1030587 P1030588 P1030589 P1030590 Nachdem wir die wunderschöne Bündner Berglandschaft bewundert haben, ist es ein seltsames Gefühl, wiedereinmal im Sattel und in den Pedalen auf einem superschönen Trail zu einem Berg zwischen Culmet & Furcletta zu rollen. Es muss ein „No Name“ Hügel sein, aber für uns gut genug um hier ein Break einzuschalten.P1030586 DSC01768 Rotscher & der „No Name“ Berg, oder gehört er doch noch zum Culmet? Wir taufen Ihn hiermit auf “ Piz Gipfel(i) Stürmer“.P1030591 DSC01772 In der Bildmitte kann man schon den Furclettapass sehen.P1030592 P1030597 Rotscher in Action: So entstehen seine interessanten Blog Berichte. P1030598P1030610 P1030601P1030602DSC01774DSC01776 Erich voll im Schuss.DSC01777DSC01778DSC01779DSC01780 P1030603 Rotscher in seinem Element. Kurven fahren mit Hinterrad versetzen. Ich nenne Ihn mal unser „Jumping Boy“.P1030606 P1030608 P1030609 Nach einer kurzen, aber coolen Abfahrt folgt nochmals eine Schiebestrecke von ca. 20 Min. Das kann uns aber auch nicht mehr aus den Socken hauen!P1030611 Auf dem Furcletta herrscht reger Betrieb. Einige andere Biker wollen das super Wetter auch noch geniessen. Sonst herrscht hier im Allgemeinen totale Einsamkeit.P1030612 P1030613DSC01782 DSC01784 Ein Kribbeln im Bauch kommt hoch, als unsere Blicke ins berühmt berüchtigte Welschentobel schweifen. Und schon sind wir mittendrin in der wirklich sensationellen Abfahrt.P1030615DSC01786DSC01787 Etwas vom schönsten, trailtechnisch und landschaftlich, was ich bisher in meiner Biker Karriere erleben durfte.DSC01789DSC01792 P1030616 P1030618 P1030620 P1030621 P1030622 Erich, wird hier ein letztes Mal für lange Zeit gesehen…….. P1030623 Kurzer Fotohalt unterhalb der Ramoz SAC Hütte. Das smily von Rotscher sagt doch alles…….. P1030625DSC01793DSC01794DSC01795DSC01797Von Erich gibt es von diesem Abschnitt also keine Bilder, da er in einen Trailrausch versunken ist und nicht mehr gesehen wurde!!!!!!! Können wir ganz und gar nachvollziehen.  P1030627 P1030629 P1030633P1030634 P1030635 So eine „geile“ Abfahrt findet man nicht so schnell wieder. P1030637 Vivalagrischa – Welschentobel wir kommen.P1030639 P1030642 Auch Davut strahlt übers ganze Gesicht. P1030645 P1030643 P1030644 Für Davut ist das Welschentobel eine Premiere. Scheint so, als ob er gleich abheben wird.P1030646 P1030647DSC01801DSC01803DSC01806 Auch hier bei der Bachüberquerung spürt man die Trockenheit dieses Sommers. P1030649 P1030650 Diese Brücke ist neu, früher war dieser Übergang ziemlich kriminell. Ab hier übermannt mich auch das Trailfieber, ohne Halt auf Hochgeschwindigkeitstrails brausen wir Richtung Arosa hinunter. Erich muss mich angesteckt haben. Haben es wieder nicht geschafft, hier ein paar Bilder zu schiessen. Eben ein typischer „No picture Trail“DSC01809 P1030651 Abklatschen obligatorisch, Mega, einfach Mega!!!!!!!!!!!! DSC01812 Die Glücksgefühle waren enorm und das musste alles raus am ende dieses grandiosen Trails.DSC01813P1030653 Nun wählen wir eine neue Route bis hinauf zur Hörnlibahn. Zuerst dem Bach entlang, bis wir auf einen Trail zufahren, wo es nochmals ein paar Schiebepassagen zu bewältigen gibt.P1030654 P1030655DSC01814 Gipfelfoto auf dem Hörnli. Nach dem gemütlichen Einkehren auf der Sonnenterrasse der Hörnlihütte will jetzt das Urderental durchquert werden. Also die Trikotbestimmungen müssen in Zukunft besser befolgt werden, gell Erich.P1030657DSC01815DSC01816DSC01817 P1030660 P1030661 Und schon wieder ein Gipfel(i) Foto. Diesmal auf dem Urdenfürggli. Jetzt können wir uns auf eine rasante Abfahrt mit ein paar super Trails bis Scharmoin freuen.P1030662 P1030665 P1030668 P1030671 P1030672 Dann noch die spassige Downhill Flowline bis hinunter, so neigt sich ein supergenialer Tag dem Ende entgegen. P1030673 P1030674 P1030675Tourdaten: Km 44 / Hm up 1200 / Hm down 3221 / Zeitbedarf: 08:45 – 18:00 UhrCulmet-Furcletta Höhenprofil: Die Scalottas Zusatzrunde haben wir auf einen anderen Tag verschoben. Culmet-Furcletta_HMIch kann es fast nicht in Worte ausdrücken, was wir heute alles an Eindrücken aufgesogen haben. Muss das noch ein paar Tage verarbeiten………….

PS: Wurde von meinen Kollegen hochgenommen, weil ich im Voraus einen „Zeitenplan“ erstellt habe. Es hat schon Vorteile, plant man eine solch grosse Tour genauer. Somit konnte ich schon zu Beginn mitteilen, dass die Scalottas Zusatzrunde, siehe Höhenprofil, nicht mehr machbar ist. Im Übrigen hatten wir, ohne zu stressen, meinen Zeitenplan ziemlich genau eingehalten.

Tourendaten auf Garmin Connect:

Culmet-Furclettapass von simplon58 bei Garmin Connect – Details

 

4 Gedanken zu „Culmet-Furcletta-Welschentobel (50. Bericht /Jubiläums Beitrag)

  1. rotscher

    Super Hans, ganz schöner Bericht. Vor allem wenn man den tollen Tag so nochmals durchleben darf.
    Es hat mich riesig gefreut, dass wir den Furcletta und das Welschtobel nochmals zusammen erleben durften. Uns verbindet diese Gegend seit der ersten Befahrung. Schon damals war es ein Hammertag, den ich nie vergessen werde. Und jetzt durften wir wieder zusammen einen unvergesslichen Tag erleben. Zusammen die Strapazen und den super Flow spüren.
    Also ich war nicht das letzte Mal im Welschtobel 🙂

    Antwort
  2. Kurt

    Cooler Bericht Hans, kenne auch schon einiges und vieles ohne Bahn. Es sind schöne Bilder, die einem die Fantasie anregen. Das Welschtobel mit dem mega flow bis nach Arosa hat teilweise nur mit dem Madritsch Joch ins Martell Tal was gemeinsam. Ich freu mich schon auf den Bericht vom Wallis. Vielen lieben Dank und freu mich wieder mal mit dir zu Biken. Hoffe das es bald wieder mal aufgeht.

    Antwort
  3. chregubiker

    Hey Hans!

    Super Bericht von Dir! Du schreibst stets mit einer großen Freude und Glücklichkeit – man spürt bei jedem Bericht, dass du ein richtig angefressener Biker bist.:-)

    Das Welschtobel kenne ich auch und kann all Deine Eindrücke zu 100% bestätigen!

    Gruß aus Nax von unserem Wallis Cross, Chregu

    Antwort
  4. blackCoffee

    Kenne die Gegen (noch) nicht…Der Bericht hat mich aber schon mal SEHR „gluschtig“ gemacht…Danke dass Du Dein Abenteuer mit der community teilst…

    Antwort

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