Unterbäch – Gibidum – Eischoll (Wallis Tag 3)

Der dritte Tag steht natürlich wieder im Zeichen möglichst viele coole Trails zu rocken. Nach einem ausgiebigen Frühstück kommt uns die flache Einrollstrecke bis Turtig gerade recht. Über die obligaten 1000 Hm per Bahn ist keiner unglücklich. Da wir heute noch eine lange Heimfahrt vor uns haben, ist das Ziel, nicht zu spät die Tour beenden. Dieses Mal erkunden wir die Trails des südlichen Alpenkamm. Am Fusse des Augstbordhorn befinden wir uns vor der Haustüre von Rotschers zweiter Heimat.01

Höhenmeter um Höhenmeter erklimmen wir die 2 Sektionen im Sekundentakt bis zur Brandalp.

03Alles Roger bei Erich!04 05 Den vielen Wegweisern an scheint hier ein beliebtes Wandergebiet zu sein.  06Wir nehmen Kurs zur unteren Senntum Alp. 07 Eine wirklich angenehme Steigung zieht sich ins Tal hinein. 08 Kurzes break auf der unteren Senntum Alp. 09IMG-20150830-WA0000 10 Halloooo…… hier sind wir…….. Guggusali………die Abteilung Spassvögel der Gipfel(i) Stürmer in Aktion.11 Alle sind noch voller Tatendrang, na dann nehmen wir die nächste Etage in Angriff. 12 Geschafft, Gibidum ist ein prächtiger Aussichtspunkt mit Blick auf die gegenüberliegenden 3000er.12a Kuriosum: Die Kuhabschrankung zieht sich mitten durch den Brunnen……. 13 14Links: Wilerhorn 3307 / Rechts: Bietschhorn 3934 15IMG-20150829-WA0001 15a Auch heute dürfen wir uns an einem Tag wie aus dem Bilderbuch erfreuen.16 17 Kurt ist mit seinen Gedanken sicher schon auf den kommenden geilen Singletrails. 17a Bietschhorn 393418 Aber Hallo……ein bisschen mehr Anstand, bitte. Die Kühe haben auch nicht mehr den Anstand wie früher….18a 19 Dass diese Trails voll abfahren werden, bezweifle ich keinen Augenblick. Das sehe ich schon an Rotschers Mimik. Er ist schon ganz „zibberlig“ und schwenkt auf seinem Sattel ganz nervös hin und her und ist so geladen, wie eine Ehringer Kuh vor ihrem finalen Kampf………..19a Noch ein Blick auf Brig im Tal unten.21 Ja, unser Guide kennt langsam unsere Ansprüche. Nur das Beste ist gut genug für die trailsüchtigen Mitglieder.26 27 Zuerst müssen wir gerade zweimal leer Schlucken, denn es geht gleich ganz schön zur Sache. Aber kein Problem, die steile Rampe zu Beginn bezwingen wir mit der nötigen Technik und Konzentration.  28 30 31Unsere Stollen graben sich durch den mit Lärchennadeln übersäten Waldboden. Man hört nur das leise rauschen der Suonen Wasserläufe.32 33 Mit welcher Einstellung diese Bilder geschossen wurden, ist mir selber auch rätselhaft. Aber ich finde, es sieht noch cool aus. 34 35 37 Immer mehr flow kommt auf. Wir sind schon wieder in unsere Traumwelt abgetaucht. 3839 Ein weiterer sagenhafter Trail liegt hinter uns, da kommt uns die Bergwirtschaft für eine Stärkung gerade recht. 40 Heute wird wieder zugelangt. Das Kulinarische darf bei uns auch nicht zu kurz kommen. Die Walliser „Röschti“ mundet jedenfalls sehr gut.

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Hier die Gruppe „Teigwaren“.

????Gestärkt und mit vollem Magen nehmen wir die paar hundert Höhenmeter zur unteren Eischoll Alp in Angriff. Das ist ein kurzer „cut“. Die paar Höhenmeter hinauf erledigen wir easy, aber unsere Prioritäten liegen eindeutig beim Trailsurfen…….

43 44 Dieses Schwein sieht ziemlich glücklich aus, hoffentlich landet es nicht bald beim Metzger…… 45Wunderschön gelegenes, namenloses Bergseelein oberhalb der Alp Tschorr. 46 47 Rotscher ist schon wieder nahe am Ausflippen. Er hüpft wie ein junges Reh mit seinem Bike über jedes „Högerli“. Man spürt seine Lebensfreude förmlich, wenn er auf seinem Bike hockt. 48 49 50Wieder treffen wir auf unsere „Kollegen“. Die scheinen eigentlich ganz harmlos zu sein, wenn sie nicht gerade in der Kampf Arena ihre Hörner ausfahren.51 52 53 Hoffentlich bleibt er auch so ruhig und friedlich. Bündner Steinbock gegen Walliser Eringer Kuh. Ich möchte es lieber nicht drauf ankommen lassen. 54 55 Hier ein Blick ins Gebiet von Jeizinen auf der anderen Bergseite, wo wir uns im ersten Tag ausgetummelt haben. 56 Nun folgt ein absolut genialer Trail durch den Färichwald hinunter nach Eischoll. Dieses Bild des Tages sagt doch schon alles aus………Flow, flow und nochmals flow wechseln sich ab mit technischen Passagen. Es wird gefräst was die Trails hergeben.57 Abrupt werden wir aus unserem Trailrausch geweckt. Nicht 3 – 4 Bäume liegen uns im Weg, nein eher sind es 30 – 40 Bäume, die wir kletternd überwinden müssen.58 Hier muss sich irgendwie ein planerischer Fehler eingeschlichen haben. Warum nur haben diese lieben Holzfäller unseren Guide nicht informiert, dass sie vergessen haben, für uns diesen Trail freizuräumen…………..59 Das war jetzt also schon ein Krampf sondergleichen, der uns diverse Schürfungen an Arme und Beine eingebracht hat. Aber wir nehmens mit Humor, äusserlich wenigstens, innerlich wird manch einer geflucht haben.60IMG-20150830-WA0003 Der Rausch kann fortgesetzt werden. Vielleicht wollte uns Rotscher auch nur ein bisschen von Wolke sieben herunterholen……..Noch vor Eischoll zweigen wir links ab und nehmen Kurs auf Ergisch. 61 62 Es folgt noch eine für Rotscher nicht erwähnenswerte Rampe, so dass wir den nächsten geilen Trail ja nicht verpassen. 63 64 Schon sind wir mitten im nächsten Spielplatz. Hier hat Ruedi noch einen kleinen Abflug, der aber mehr oder weniger glimpflich ausgeht, auch dank den Schoner, die er ausnahmsweise getragen hat.65 66 Das soll der wirklich letzte Trail von heute sein. Es ist einer, der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Wir holen das Letzte von uns heraus und drücken aufs Gaspedal. Wir wissen nicht, wie uns geschieht. Makelloses Trailrocken ist nochmals angesagt. Den göttlichen Beistand dieser herzigen Kapelle können wir sicher gut gebrauchen.67 68 69In Ergisch genehmigen wir auf einer schönen Sonnen Terrasse noch gemeinsam ein Gelati oder einen Humpu. Schade, gehen die Walliser Bike Days 2015 der Gipfel(i) Stürmer bald zu Ende.  70 Aber wirklich, auf den allerletzten Meter des Hopschiltrails, „Froschentrails“ holte sich Rotscher noch einen Durchschlag. Hat wohl vergessen in der Kapelle eine Kerze anzuzünden. Auch mit Milch nachfüllen und pumpen kein Erfolg. Sogar die Felge wurde in Mitleidenschaft gezogen. Da hilft nur noch die altbewährte Methode mit einem Schlauch weiter. 71 Nun ist es also definitiv vorbei, ach wie Schade, es waren drei perfekte Tage und das in jeder Beziehung. Ich bin sehr dankbar, dass ich mit guten Freunden die schönsten Trails des Wallis rocken durfte. Drei Tage Sonnenschein pur mit sommerlichen Temperaturen, was will man mehr? Auch kein gravierender Zwischenfall trübte unsere Touren. Alle gesund und mit unzähligen Erlebnissen im Gepäck machen wir uns auf die Heimreise in die „Üsserschwiz“. Einen besonderen Dank unserem kompetenten Guide und Freund Rotscher. Ich meine – Bike Days Wallis – müssen wir unbedingt wiederholen, es gibt hier sicher noch unzählige wunderschöne Touren zu entdecken.222888

 

Tourendaten: 44 km / Hm up 1009 / Hm down 2042

 

2 Gedanken zu „Unterbäch – Gibidum – Eischoll (Wallis Tag 3)

  1. Erich

    Danke für den coolen Bericht – leider schon der letzte von diesem phänomenalen Weekend im Wallis. Aber wir kommen wieder. Es gibt noch viele Flow-Trails die unser Herz höher schlagen lassen.

    Antwort

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