Albula Haute Route

Diese fordernde Biketour verspricht eine volle Ladung an Trails in einer absoluten Einsamkeit. Ein langer Aufstieg prägt die erste Hälfte der Tour, bevor das Trailfeuerwerk gezündet werden kann. Das wollen wir ja mal mit eigenen Augen sehen. Es ist für einmal keine Bergwirtschaft in Sicht. Also genügend Proviant und Flüssigkeit einpacken und los geht’s. Wir starten beim PP an der Kantonsstrasse unterhalb von Filisur. Rotscher und Davut wollen es heute auch Wissen.DSC04057

Nach einem gemütlichen Einrollen bis nach dem Golfplatz von Alvaneu folgt kurz vor Surava der ca. 800 Hm Aufstieg. Bis Pigni noch ziemlich moderat.

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Jetzt ist es vorbei mit der Gemütlichkeit. Nach dem Kreuz von Pigni schiesst unsere Herzfrequenz abrupt in die Höhe. P1050140DSC04029 P1050141P1050138 P1050144 P1050147 P1050148

Mein Gedanke ist immer: sicher nur noch eine Rampe. Nein…… die nächste Rampe hängt sich fast nahtlos an die Letzte. Jetzt fahren nur noch diejenigen mit einem Lungenvolumen die weit über dem Durchschnitt liegt. Ein Beispiel sieht Ihr unten.P1050149 P1050153 P1050155 P1050156

Endlich ist es geschafft, reichen die Kräfte noch für die ersten Trails? Ja natürlich, die Strapazen sind schnell vergessen und die Vorfreude nimmt deutlich Oberhand.P1050158DSC04038 DSC04041 P1050159 P1050160 P1050161DSC04048 DSC04053P1050163

Wir werden nicht enttäuscht, ein kaum lenkerbreiter Trail schlängelt sich dem Hang entlang ins Tobel hinein.P1050164 P1050165

Acla Davora in Sicht. Das kennen wir ja vom Aufstieg zum Furclettapass. Ein Stück folgen wir dem altbekannten Karrenweg.P1050166

Weitere 200 Hm oberhalb Acla Daveins verlassen wir die Furcletta Route und zweigen rechts ab. Ohh, welche Überraschung, wieder ein supercooler Trail gefährlich nahe am Abhang. Nun ist volle Konzentration gefragt. Wieder kommen wir bei einem wunderschönen Wasserfall vorbei.P1050169DSC04054 P1050171P1050173DSC04059

Schon bald treffen wir in Ragleuna ein und fahren über saftige Wiesentrails an schönen Weilern vorbei. Gleich nach dem letzten Stall stechen wir praktisch der Falllinie in die Tiefe, um anschliessend die vernichteten Höhenmeter wieder zu kompensieren. Gleich oberhalb der CH-Fahne sieht man den Weg hinauf zur Schmittener Alp.P1050176 P1050177 P1050179 P1050181

Der grüne Fleck auf der anderen Talseite können wir unsere Herkunft erkennen.

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Von der Schmittener Alp führt ein wirklich fadengrader, fast ebener Trail Richtung Wiesener Alp.DSC04063

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Zu fortgeschrittener Zeit treffen wir auf der Wiesener Alp ein. Jetzt ist aber mal eine Pause angesagt. Das stetige Auf und Ab hat seine Spuren hinterlassen. Für konditionsstarke Biker ist diese Runde natürlich nicht die absolute Herausforderung, für Normalos schon eher.

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Wir schätzen die Zeit, die wir jetzt praktisch nur noch auf Trails verbringen bis zum PP in Filisur. Auf jeden Fall sind es über 2 Stunden Trailspass am Stück vom feinsten.

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Fantastisch zieht sich der Trail kurvenreich und in perfekter Neigung weit ins Tal hinein. Meistens flowig. Es will fast kein Ende nehmen.P1050196

In Bleika, (passt noch, tönt fast wie Beika auf Bündner Dialekt) wechseln wir auf die andere Talseite. Wir sind längst in einem Trailrausch versunken. Unsere Glückshormone spielen verrückt.P1050197 P1050198 P1050201 DSC04081 P1050204 P1050207

Nach der Hängebrücke heisst es für ein kurzes Stück Trail off Modus. Nach dem Queren des uns bekannten Weges weiter unten, der nach Davos führt, finden wir uns schon wieder im Trail on Modus.P1050208 P1050210 P1050211

Das ist für mich auch Neuland. Bei einem riesigen Wasserfall vorbei schlängeln wir unsere Bikes um die engen Kurven, bis wir dann beim Bärentritt eintreffen. Das gehört aber jetzt wirklich in die Kategorie phänomenal.P1050216DSC04084 P1050217 P1050218 P1050219

Nun folgt noch das und bestens bekannte Dessert, vorbei am Wiesener Viadukt über den Leidboden hinunter zum Filisur Bahnviadukt.P1050224DSC04089 DSC04090 DSC04091

Wegen diesem Abschnitt wäre eigentlich die ganze Strecke gesperrt gewesen. Aber das sind nur ein paar Meter wo wir das Bike in die Hand nehmen und vorsichtig rüberlaufen.P1050225DSC04094 P1050227

Hier nochmals ein kleines Hindernis………(alles Gute kommt von oben…….)P1050228 P1050229 P1050230 P1050231 P1050232 P1050233

Über dieses grandiose Bahnviadukt wurde schon viel geschrieben, darum lasse ich diesmal die Bilder sprechen. Aber jedes Mal ein schönes Erlebnis.P1050236DSC04102 P1050240 P1050242

Fazit: Eine traumhafte, recht anstrengende Tour, da es nach dem ersten Uphill von ca. 800 Hm immer wieder rauf und runter geht. Die Trails sind Spitzenklasse und nicht wenig an der Anzahl. Eine lohnenswerte Tour für Biker die sich gewohnt sind abschüssige Trails zu rocken.

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Ein Gedanke zu „Albula Haute Route

  1. Davut

    Guter vor allem Detaillierter Bericht

    Ja, wenn in einem Tour zwei Profis dabei sind da muss ich auch dabei sein (Nein sagen ist nicht erlaubt), dem ist immer ein wunderbare Tag vorprogrammiert.

    Diese Tour war für mich eben so eins (:-:)

    Gruss Davut

    Antwort

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