Locarno – Corona dei Pinci

Es kündigt sich ein weiterer heisser Junitag an. Daher habe ich mich kurzerhand entschlossen, meine Tour in den frühen Morgenstunden zu starten. Hier beginnt der moderate Aufstieg zum Unscheinbaren Corona dei Pinci. Vorbei an schönen Luxus Villen mit Pool lasse ich Gruppaldo schnell mal hinter mir. Mich erwartet ein langer Aufstieg, der sich aber mit traumhafter Aussicht sehen lassen darf.

Von Locarno führt mein Weg der Maggia entlang zur noch fast menschenleeren Seepromenade in Ascona.

Das Grotto la Ginestra lasse ich für einmal links liegen. Aber als Tipp, hier haben wir schon sehr  feinen Tessiner Brasato mit Risotto genossen. Es wird hier alles frisch zubereitet.

Je höher ich komme, je besser wird die Aussicht auf den Lage Maggiore.

Hier der Abzweiger in den Trail hinein. Kurz darauf hat man die Bergkuppe erreicht.

Ein blick zur Alpe di Naccio hinauf.

Auf einem flowigen Trail auf der Nordseite umrunde ich den Corona dei Pinci.

Mit ein paar wenigen zu überwindende Hindernisse.

Den Abstecher zum höchsten Punkt darf ich mir natürlich nicht nehmen lassen. In ca. 15 min stehe ich beim Kreuz, das aber noch nicht ganz oben ist.

Nach weiteren 5 min ist es dann geschafft, das Panorama ist traumhaft und meine Zufriedenheit über die geleisteten Höhenmeter fühlen sich ebenfalls ganz schön an.

Nun bin ich aber gespannt auf die Abfahrt. Von hier ober gibt es verschiedene Varianten, meine wurde als flowige Variante beschrieben. Die Mittelschwere direkt ins Centovalli hinunter bin ich schon letztes Jahr zusammen mit Rotscher gefahren. Hier der Link. Jetzt fehlt mir nur noch die sehr schwere Variante über Rasa.

Im oberen Teil ist es für Tessiner Verhältnisse ziemlich flüssig. Wunderschön zieht sich der gut unterhaltene Trail um den Berg herum.

Je weiter hinunter ich komme, desto ruppiger werden die Trails. Jetzt ist wieder Technik gefragt, denn von flow kann nicht mehr die Rede sein. Steile Passagen, Treppen und enge Serpentinen wechseln sich im Minutentakt. Also so kenne ich das Tessin schon eher.

Im unteren Teil kann man wieder aus diversen Trails auswählen. Entweder über Monte Verita zurück nach Ascona, oder dann einen der vielen Trails hinunter nach Losone wählen.

Unten im Tal angekommen spüre ich beim Ausrollen nach Locarno zurück die drückende Hitze. Bin froh über meinen frühen Start heute Morgen. Jetzt so schnell wie möglich die nächste Gartenbeiz ansteuern um meine trockene Kehle zu spülen.

Fazit: Zwar nicht eine sehr grosse Tour, aber durchaus für Trailliebhaber eine gute Wahl. Sie darf nicht unterschätzt werden. Der Uphill mit seiner umwerfenden Aussicht ist einer der schönsten die ich kenne. Gute technische Voraussetzung sollten bei der Abfahrt vorhanden sein.

E-MTB tauglich = 1

1 = Sehr gut E-MTB tauglich (Pratisch keine oder nur sehr wenige Lauf / Tragepassagen)

2 = Gut E-MTB tauglich (Wenige Lauf / Tragepassagen)

3 = Beschränkt E-MTB tauglic (Einige Lauf / Tragepassagen)

4 = Nicht E-MTB tauglich (Viel Lauf / Tragepassagen)

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