Aclas Davora – Schmittener Alp – Wiesener Alp

Diese sehr anstrengende Tour mit ihren up and downs nehmen wir das 2. Mal unter die Räder. Nur Erich hat heute Premiere. Also Roger, Davut und ich wissen, was auf uns zu kommt. Startpunkt ist wie immer der Parkplatz unter dem Bahnviadukt bei der Kantonsstrasse. Bis nach Alvaneu können wir unsere Muskeln aufwärmen. Von hier gehts in den langen Aufstieg nach Pigni. Alles noch im grünen Bereich. Es wird geplaudert und diskutiert in der Truppe.

Man sieht sie von Weitem, die steilen Rampen die vor uns liegen. Jetzt muss die letzte Kraftreserve mobilisiert werden, denn diese wollen nicht mehr aufhören. Meine Unterstützungsstufe muss ich wohl oder übel erhöhen. Der Akkustand nimmt Rapide ab. Wenn man oben bei diesem Felsabsturz angekommen ist, hat man das Gröbste hinter sich. Der Tiefblick ins Tal ist beeindruckend. Nun folgt die Belohnung für unsere Strapazen. Wir stechen in den ersten Trail hinein. Die Wald- und Wiesentrails sind genau nach unserem Gusto. Einfach Perfekt. Wir erblicken den Weiler Acla Davora, hier sind Rotscher und ich schon vorbeigekommen, als wir die Furclettatour unter die Räder nahmen.

Die neue Brücke erleichtert uns einen Tobelübergang. Diese Trails sind erste Sahne. Vergessen ist der harte Aufstieg. Die Mundwinkel nehmen die Smile-Position ein. Heikle, abfallende Stelle vor dem Tobelende. Dort musste ich mein schweres Bike ein paar Meter mit letzter Kraft hochtragen. Aber das ist eine Ausnahme auf dieser Tour. Felsenbiken mit Erich.

Die letzten Meter zur Wiesener Alp haben es nochmals in sich. Beim Break zieht eine unangenehme Bise auf, als wir auf Davut warten. Wir suchen Schutz hinter einem Haus. Die letzten Höhenmeter vor der finalen Abfahrt bei der Wiesener Alp. Der Trail zieht sich weit ins Tal hinein. Genial zu fahren, aber immer nahe am Abgrund. Der letzte Abschnitt von Wiesen Bahnhof nach Filisur kennen wir aus früheren Touren bestens. Immer wieder ein Highlight. Wir lassen es nochmals so richtig krachen und stellen beim Viadukt erstaunt fest, dass wir keine 25 Min hatten. Neuer Rekord.Das erste Foto der Gi-Stü von einer Drone aufgenommen. Vielen Dank an Kevin Ackermann mit seiner Drone und Davut, der das organisiert hat.

Fazit: Eine ausgesprochene Tour die alles beinhaltet. Sehr fordernd, konditionell als auch technisch. Aber singeltrailmässig ein Hammer. Ein stetiges Auf und Ab. Das Schlussbouqet von der Wiesener Alp hinunter nach Wiesen Bahnhof und weiter nach Filisur ist ein Traum eines jeden versierten Mountainbiker. Ich habe die Tour bis jetzt einmal ohne und einmal mit Unterstützung gefahren. Ohne Unterstützung wäre ich wohl an meine persönliche Grenze gestossen. Aber Mit Unterstützung ein absolutes Vergnügen.

Ein Gedanke zu „Aclas Davora – Schmittener Alp – Wiesener Alp

  1. ROTSCHER

    Soso, das Drohnenfoto hast du mir enthalten. Dabei käme es auf meinem Blog in Grossformat etwas besser zur Geltung 😉 …
    Naja, dafür war die Tour umso besser. Wieder ein super Trailtag.

    Antwort

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