Belalp – Mund – Finnu – Castril / GS Bikeweekend 2019 Wallis – Tag 3

Die letzte Tour wählen wir kürzer, dass wir nicht zu spät die Heimreise in di „Üsserschwiz“ antreten können. Also ist die Belalp das ideale Ziel. Leider hat das Postauto in Brig nur 6 Haken, aber wir sind 7 Biker. Natürlich wurde ich bestimmt, wenn es denn mit dem Transport nicht klappen würde, die knapp 700 Hm mit dem Bike zurückzulegen. Aber es kommt alles wie geplant.

Reicht es für mich auch noch, oder nicht? Doch, der Chauffeure gibt meinem Bike ein Plätzchen im Gepäckraum. Nach der kurzen Nacht bin ich echt froh, dass ich nicht so alleine den Berg Hochradeln muss. Nach dem gestrigen Abend bei viel Weisswein und Raclette kommt mir diese Variante sehr entgegen.

In Blatten steigen wir in die Gondel um die uns auf Belalp bringen wird und uns weitere 700 Hm erspart. Keiner sträubt sich gegen diese Massnahme.

Dani & Didi hatten die Idee, zuerst noch einen Abstecher zum Hotel Belalp zu machen, denn dort hat man die beste Aussicht auf den Aletsch Gletscher und man bekommt erst noch feine Nussgipfel in Form des Gletschers. Hier machen wir unserem Namen Gipfel(i) Stürmer wieder einmal alle Ehre, wir sind eben doch eine Geniessertruppe 🙂

Also wer einen ganzen alleine Essen mag, der hat soviel Kalorien intus, das dies für einen ganzen Tag reichen würde. Ich hatte sogar Mühe, einen Halben in meinem Magen zu versorgen. Was kommt denn hier zum Vorschein? Links sicher das Horu, das rechts könnte das Weisshorn sein.

Der weitere Verlauf unserer Tour gerade oberhalb der Baumgrenze.Blick auf die andere Talseite, wo wir am Freitag unsere Spuren hinterlassen haben.

Nachdem wir uns sattgesehen und sattgegessen haben, kehren wir den gleichen Weg zurück zur Bergstation Belalp. Hier findet gerade ein Open Air Gottesdienst statt, den wir natürlich nicht stören wollen.So nun gehts endlich richtig los, wir sind giggerig auf coole Trails. Die Walliser Bergwelt liegt uns zu Füssen, bei so einem phänomenalen Rundblick.

Ein wunderschöner Trail zieht sich dieser Suone entlang. Das Wetter ist einmal mehr perfekt. Nicht zu vergessen, wir bewegen uns auf ca. 2000 MüM und können alle in „kurz – kurz“ die wärme geniessen. Plötzlich sind wir mitten in einer ziemlich krassen Felslandschaft. Das nennt man abwechslungsreiches Terrain.

So ein wunderschöner Fleck Erde mit dieser Kapelle.Ooh, was macht sich bei meinem Reifen bemerkbar……. Shit, der Wulst reisst immer mehr auf. Ich versuche ein Karton reinzulegen und fixiere diesen zusätzlich mit 2 Kabelbinder, ob das hilft? Ich hoffe es. An einem solch schönen Ort könnte ich mir wahrlich besseres Vorstellen als meinen Pneu zu flicken.

Alle sind bereit für das Fotoshooting am fast überhängenden Felsen. Sattel runter, Schoner rauf, Gesäss nach hinten und los gehts. Die Kameras laufen heiss, wer hat das beste Bild geschossen. Fantastischer Tiefblick auf Brig. Ich bin heute nicht der Einzige, der sein Flickzeug auspacken muss. Aber Dani hat seinen Platten in „No time“ repariert, da er viele Helfer hatte als Zuschauer…….. Die Topografie wird steiler und steiniger, demzufolge auch anspruchsvoller. Also wir müssen immer auf der Hut sein.

2 Bäume sehen rot…….. Nachdem wir in Mund, das hier angebaute Safran, in Form eines feinen Risotto geniessen konnten, folgte noch ein Aufstieg von ca. 500 Hm. Hier merken wir, dass das Risotto sehr gut geschmeckt hat und wir kämpfen uns danach in der prallen Sonne Höhenmeter um Höhenmeter nach oben. Der anschliessende Downhill nach Finnu hinunter war sehr spassig. Hier in Finnu wird von unserem Guide nochmals eine Pause ausgerufen. Gerade richtig für uns, etwas zu entspannen und die letzten Sonnenstrahlen aufzusaugen. Von was träumt unser Guide wohl in der warmen Sonne liegend? Plant er schon die nächsten Touren?Bei meinem Problem mit dem Reifen habe ich mittlerweile fünf Kabelbinder befestigt. Wir haben immer noch ca. 800 DH Meter Trails vor uns. Langsam könnte es kritisch werden. Nach dem ersten Trail nach Finnu entscheide ich mich die Strasse runterzurollen, um ja kein Risiko einzugehen. Bin inzwischen froh, wenn ich in diesem Zustand noch bis zu unserer Unterkunft komme. Also ich bin dann doch noch mit Luft im Pneu fahrend im Hotel angekommen. Ja, der Rekon Reifen hat nicht das gehalten, was er versprochen hat. In Zukunft kommt wieder der Maxxis Minion DHR drauf.

Fazit: Ein supercoole Tour, genau richtig für den Abschlusstag. Rotscher hat da wieder einmal aus dem Vollen geschöpft. Ein paar technische Stellen gab es schon zu meistern , aber der gösste Teil war sehr flowig. Für unser Gipfel(i) Stürmer Niveau einfach Perfekt. Nun ist auch dieses Bikeweekend schon wieder Vergangenheit. Es war ein sehr gelungener und erfolgreicher Event. Ein paar kleinere Stürze, ein beschädigtes Handy, dazu eben ein paar Plattfüsse, mehr ist mir nicht bekannt. Aber das gehört einfach dazu. Wir sind dankbar, dass alle Teilnehmer wieder gesund und ohne Verletzungen nach Hause fahren können. Also es gibt immer viel zu Planen und Organisieren für ein solches Weekend und vor allem, dass man zu einer vernünftigen Zeit am Abend zurück im Hotel ist. Für mich das absolute Highlight war die Gornergrat Tour und natürlich der Raclettplausch am Samstagabend. Ich danke Erich, Kurt, Didi, Dani, Walti, Davut und vor allem Rotscher, der mir viel Arbeit abgenommen hat um die Touren zu planen.   

So wurde die Belalp Tour geplant. Ich hatte oberhalb von Mund einen totalen GPS Ausfall.

E-MTB tauglich = 1  /  Wattverbrauch = 480  / Akku dabei = 1 / Rest Akku 8%

 1 = Sehr gut E-MTB tauglich (Pratisch keine oder nur sehr wenige Lauf / Tragepassagen)

2 = Gut E-MTB tauglich (Wenige Lauf / Tragepassagen)

3 = Beschränkt E-MTB tauglic (Einige Lauf / Tragepassagen)

4 = Nicht E-MTB tauglich (Viel Lauf / Tragepassagen)

2 Gedanken zu „Belalp – Mund – Finnu – Castril / GS Bikeweekend 2019 Wallis – Tag 3

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