Moosalp / GS Bikeweekend 2019 Wallis – Tag 1

Es ist wieder soweit, unser alljährliches grosses Bikeweekend zieht uns nun schon zum 3. Mal ins Wallis. Habe feststellen müssen, dass es dort noch viele coole Touren gibt, die ich noch nicht kennenlernen durfte. Also im Januar wurde der Termin fixiert und Rotscher und ich machten uns fortan mit der Planung zu schaffen. Rotscher ist für die Touren verantwortlich, ich für die Unterkunft. Wie immer reisen wir schon am Donnerstag an, damit wir am Freitag so früh wie möglich mit unseren Touren starten können. Mit dabei sind: Rotscher, Erich, Walti, Davut, Dani, Didi, Kurt und ich.

Ja mit früh starten wird nichts. Denn das gelbe Auto nimmt nur Bikeanhänger erst beim 09:18 Uhr Kurs Richtung Moosalp mit. Wir kommen doch mit einer kleinen Verspätung doch noch auf der berühmten Moosalp an. Wieso berühmt? Natürlich wegen den sensationellen Cremé Schnitten. Aber die müssen wir für einmal links liegen lassen. Unsere Bäuche sind noch vom Frühstück voll. Rotscher bekommt schon einiges zu hören, warum wir hier nicht am Schluss der Tour vorbeikommen.

Jeder von uns ist „giggerig“, endlich die Trails unter den Stollen zu spüren. Bei diesem fantastischen Wetter wohl kein Wunder……..Rotscher erklärt uns die Walliser Bergwelt.

Knapp über 2000 MüM zieht sich ein wunderschöner Höhenweg, meistens eben, dem Hang entlang.

Nur ein paar kurze, giftige Rampen müssen bezwungen werden, für die meisten schiebend. Der Ausblick ins Mattertal ist phänomenal. Was zeigt uns Davut da? Aha das Horu, oder?Der Weg scheint abrupt zu Ende sein. Aber nein doch, Rotscher hat da schon eine Lösung im Köcher. Augen zu und in das schwarze Höllloch eintauchen, oder Augen offen, spielt keine Rolle, man sieht so oder so nichts………. Fertig mit ebenaus biken. Es wird zunehmend steiler. Jetzt ist Kurventechnik gefragt. Fotoshooting muss sein. Gipfel(i) Stürmer at break.

Immer noch befinden wir uns auf einem genialen Trail, wo praktisch alles fahrbar ist und kein Ende in Sicht. Ist die Gemeinschaft Gipfel(i) Stürmer wohl etwa geschrumpft? 🙂 🙂 🙂

Stilstudie im Kurvenfahren, jeder hat da so seine Eigenheiten. Noch ein paar Serpentinen. Wer kommt durch ohne absteigen?

Unser Clown Rotscher, rockt die Trails sogar ohne Gefährt auf elegante Weise. 🙂 Ja was einem alles in den Sinn kommt mit einem solchen Adrenalinschub………. Der Trailrausch hat doch noch ein vorläufiges Ende gefunden. Embd ist erreicht.

So, die Dorfbesichtigung können wir auch abhaken. Schon stechen wir in den nächsten Pfad.

Jetzt befinden wir uns auf dem Höhenweg hoch über der Bahnlinie. Stalden ist unser nächstes Zwischenziel. In no Time haben wir die 1100 Hm nach Gspon zurückgelegt. Natürlich nur mit einem Griff in unsere Geldbörse……..Hier nehmen wir unsere verdiente Verpflegung ein. Mit vollen Bäuchen ist der steile Wiedereinstieg eine brutale Angelegenheit. Die Fortsetzung ist etwas zwischen Trail und Karrenweg mit immer wieder sehr knackigen Rampen. Aber wunderschön mitten durch die Lärchenwälder. Muss das ein super Bild sein im Herbst hier durchzufahren. Auf der Gegenseite sieht man unsere Route von heute Morgen. Roger muss die letzten Körner aus sich herausholen. Also in solchen Situationen bin ich sehr froh um meine kleine Unterstützung. So konnte ich alles fahrend bewältigen. Ein Herz aus Stein lacht mich an, was hat das wohl zu bedeuten? Der Gibidumpass ist in Sichtweite. Hier beim Gibidumsee weht ein zügiger Wind. Das heisst für uns nur eine schnelle Ehrenrunde und weiter gehts. Dem Bild an scheint wieder ein Downhill zu folgen. Es ist auffallend, dass immer mehr Mitglieder sich Schoner überstülpen. Bravo.Die Passhöhe lassen wir für einmal aus.Dafür haben wir noch Zeit für eine Pause in Giw.Habe hier ein blinder Passagier zugeflogen bekommen. Ob er auch so gerne Trails rockt wie ich? Über steiles Gelände finden wir uns wieder mitten in engen, fordernden Serpentienen. Es geht zügig vorwärts. Ist mir recht so, denn………. ………..bei mir macht sich auf einmal so ein komisches rumoren in der Bauchgegend bemerkbar. Ist es wohl die Aprikosen Wähe von vorhin? Er wird immer schlimmer, zum Glück macht mich Erich auf das blaue Häuschen bei einer Baustelle aufmerksam. Das ist die totale Erlösung für mich, fast so schön wie ein cooler Trail. 🙂 🙂 🙂

Durch die Reben, die einmal als Walliser Wein in die Flaschen abgefüllt werden, nehmen wir den Endspurt in Angriff. In Visp, mitten im pulsierenden Stadtverkehr genehmigen wir uns noch das verdiente Abschlussbierchen.

Fazit: Ein grandioser Tag neigt sich dem Ende engegen. Eine abbsolute Traumtour hat da unser Rotscher aus dem Hut gezaubert. Das Niveau hat für uns Gipfel(i) Stürmer voll gepasst. Nicht zu leicht und nicht allzu anspruchsvoll, gerade richtig. Und das alles in einer bezaubernden Landschaft. Ein toller Einstieg in unser Bike Weekend im Wallis. Danke Rotscher für die Planung. Vielen dank an Erich und Rotscher für Eure Fotos.

E-MTB tauglich = 1  /  Wattverbrauch = 375  / Akku dabei = 1 / Rest Akku 23%

 1 = Sehr gut E-MTB tauglich (Pratisch keine oder nur sehr wenige Lauf / Tragepassagen)

2 = Gut E-MTB tauglich (Wenige Lauf / Tragepassagen)

3 = Beschränkt E-MTB tauglic (Einige Lauf / Tragepassagen)

4 = Nicht E-MTB tauglich (Viel Lauf / Tragepassagen)

Bei einem gemütlichen Dinner in unserer Stammbeiz lassen wir den ereignisreichen Tag ausklingen.

Ein Gedanke zu „Moosalp / GS Bikeweekend 2019 Wallis – Tag 1

  1. Kurt

    Ja war wirklich schön wieder im Wallis mit den Gipfel‘s dabei gewesen zu sein. Zudem ist mir der super Raclette-Abend noch in bester in Erinnerung und wird in meinem Herzen verankert bleiben. Vielen Dank.

    Antwort

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